BI zieht erste Zwischenbilanz

Die Verantwortlichen der Stadt Mechernich haben endlich die Bodenschutz-  und Altlastenverordnung von 1999 gelesen und auch verstanden,  wie sie dementsprechend mit der hiesigen Bodenbleibelastung umgehen müssen. Das ist ein wichtiger Teilerfolg der Bürgerinitiative „Lebenswertes Mechernich“, noch aber fehlt ein „Bio-Monitoring Blei“ zur Überwachung der Gesundheitsgefahren für die Bevölkerung.

Erfolg bei Forderung nach präventiven Maßnahmen:

Die jetzt begonnene Sachverhaltsermittlung durch die verantwortlichen Institutionen führt künftig dazu, dass in bereits bestehenden Baugebieten und bei städtebaulichen Maßnahmen innerhalb der Bodenbleibelastungszonen jeder Einzelfall wissenschaftlich beurteilt werden muss. Daraus sind für die Bürger individuelle Verhaltensmaßnahmen zur Gesundheitsvorsorge und der allgemeinen Gefahrenabwehr abzuleiten.

  Was muss jetzt folgen?

Kontrolle Deshalb fordert die Bürgerinitiative aufgrund der bisherigen Versäumnisse beim aktiven und präventiven Gesundheitsschutz ein regelkonformes Bio-Monitoring der Bevölkerung in der „Mechernicher-Kaller Bleibelastungszone“. Eine positive Reaktion der Verantwortlichen ist bisher nicht zu erkennen.
Die Bürgerinitiative befasst sich deshalb gegenwärtig intensiv mit diesem Thema.