Biomonitoring Blei

Die BI fordert eine dauerhafte Prävention der gesundheitlichen Gefahren durch das natürliche Bleivorkommen im Raum Mechernich Kall.  Dazu gehört mehr als eine Bodenbleibestimmung und eine einmalige Blutentnahme bei wenigen Freiwilligen, die nicht repräsentativ ist.  Es braucht aussagekräftige Untersuchungen und regelmäßige Kontrolluntersuchungen.

Dazu gehört eine wirksame Gefahrenaufklärung für Neubürger und Touristen, die Fortbildung für Ärzte zu diesem Thema, sowie eine regelmäßige Erfolgskontrolle über die Wirksamkeit der präventiven Maßnahmen um bei Änderungen ursächlich rasch handeln zu können. Dabei ist das kontinuierliche Sammeln von repräsentativen Bleiwerten im Blut und Milchzahn, sowie die fachliche und epidemiologische Bewertung für die hiesige Bevölkerung und darüber hinaus besonders wichtig.

Wir haben deshalb dem LANUV (Landesamt für Natur,Umwelt und Verbraucher) ein Konzept Biomonitoring Blei vorgeschlagen. Das Amt hat uns nun in einer kurzen Mail geantwortet. 

Von einem Blei Human Bio-Monitoring im Milchzahn verspricht es sich derzeit keinen zusätzlichen Erkenntnisgewinn. Vor allem, da es bislang keine Vergleichsdaten gibt und auch keine Matrix für ein derartiges Monitoring. Kurzum, es geht um die anfallenden Kosten. Uns geht es um die gesundheitlichen Kosten der Bürger, die dagegen stehen.

Wir sind weiterhin davon überzeugt, dass unser umfangreiches Konzept eine ideale Lösung für das kaum vergleichbare Mechernich-Kaller Bleigebiet ist. Allerdings sind wir auch offen für andere Lösungsansätze der Behörden. Deshalb bringen wir uns weiter konstruktiv ein, damit letztlich ein Konzept gefunden wird, mit dem die Gesundheitsgefährdung durch Blei transparent und belastbar nachvollzogen wird und wenn nötig sofortige präventive Maßnahmen ergriffen werden können.

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